Ich war dabei - und so ging es bei mir weiter

Hallo ich bin Andrea Lägel. Wie ich vom Teemobil gehört habe, weiß ich nicht mehr genau. Es war 1998???, ich hatte einige Monate Zeit, da ich mit Winterbeginn einen Putzjob in den Bergen antreten wollte, hatte mein Soz-Päd-Studium abgeschlossen, liebte meine Freiheit und vor allem das Snowboarden. Aber dann kam ich zu JFC und musste mich wieder in Tagesabläufe einordnen, mit anderen das Zimmer teilen und mich wieder an feste Regeln halten. Das fiel mir zuerst nicht leicht.

Aber wir waren ja auch viel mit THE BUZZ (damals noch Tee-Mobil. Anm. der Red.) unterwegs, um jungen Menschen von Jesus Christus zu erzählen, und das machte mir echt viel Spaß. Das fand ich super, das forderte mich heraus, da lernte ich unterschiedlichste Menschen kennen, entweder in den Gastgeberquartieren, oder auch auf den Marktplätzen der Orte, wo wir hinkamen.

Schuleinsätze, Aktionen in den Gemeinden und den offenen Bus als Treff- und Gesprächsangebot für Kids und Teens fand ich einfach genial. Man lernt Schüler im Unterricht kennen, am Nachmittag kommen sie zum Bus und man kann mit ihnen weiter reden, ihnen zuhören, spielen, Tee trinken : ....ich war immer wieder überrascht, wie einfach es war mit ihnen über Jesus und meinen Glauben zu reden und wie offen und ehrlich die Gespräche waren.

Nach der Zeit bei JFC verbrachte ich einige Zeit in den Bergen, ging dann für einige Zeit nach Südafrika, ebenfalls um evangelistisch aktiv zu sein. Es folgten weitere Schritte: zwei Jahre an der Bibelschule "Neues Leben". In dieser Zeit lernte ich auch meinen Mann kennen, wir heirateten nach Abschluss der Bibelschule zogen nach Dresden, und waren dort innerhalb dem "Stoffwechsel" (www.stoffwechsel.com ) tätig.

Jetzt leben wir (mein Mann und meine 2 kleinen Kinder) in einer kleinen 24-7prayer- Gemeinschaft in einem kleinem sächsischem Dorf und tun wieder das, wofür mir in meiner Zeit bei JFC die Lust geweckt wurde: wir verbringen Zeit mit jungen Menschen in ihrem Alltag - und das ist oft in der Schule!